JPI Oceans

Screenshot der Startseite von JPI Oceans
Arbeitsgebiete:

Transnationale Zusammenarbeit der 13 Mitgliedsländer und eines Beobachterlandes; europäischer Schwerpunkt, mit internationalen Partnern und Kooperationen über Europa hinaus.

Beschreibung der Organisation

JPI Oceans (Joint Programming Initiative Healthy and Productive Seas and Oceans) ist eine zwischenstaatliche Plattform für die gemeinsame Priorisierung, Strukturierung und Finanzierung transnationaler Forschung und Innovation zu Meeren und Ozeanen. Sie wurde 2011 gegründet; 2018 wurde die Organisation als internationale gemeinnützige Vereinigung nach belgischem Recht (AISBL) etabliert. Die Mitglieder sind Ministerien und Förderorganisationen, die nationale Forschungsagenden entwickeln und umsetzen.

Die Plattform koordiniert gemeinsame Forschungsmaßnahmen und Förderaufrufe zu marinen Themen. Im Bereich Plastik unterstützte sie seit 2014 gemeinsam mit 15 europäischen Ländern und Brasilien zehn Forschungsprojekte zu Mikroplastik; dafür wurden insgesamt 18,2 Millionen Euro zugesagt. Die Joint Action Ecological Aspects of Microplastics wurde 2023 abgeschlossen. 2026 wurde Plastic-associated Chemicals als neue Joint Action aufgenommen, die Quellen, Transport, Verbleib und Auswirkungen plastikassoziierter Chemikalien in der Meeresumwelt untersucht.

JPI Oceans hat seinen Sitz in Brüssel und zählt laut aktueller Mitgliederseite 13 Mitgliedsländer sowie ein Beobachterland. Der Strategie-Rahmen 2026–2030 ordnet die Arbeit den Bereichen Ocean Stewardship & Governance, Ocean Health und Ocean Economy zu.


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