Kanada; Great-Lakes-Region der USA und Kanadas (über die gemeinsame Initiative Great Lakes Plastic Cleanup)
Pollution Probe ist eine kanadische gemeinnützige Umweltorganisation, die im September 1969 von Studierenden und Professoren der University of Toronto gegründet wurde. Sie arbeitet unter anderem zu Wasser, Energie, Verkehr und Kreislaufwirtschaft. Die Initiative Great Lakes Plastic Cleanup wurde 2020 gemeinsam mit dem Council of the Great Lakes Region gestartet und ist ein Programm dieser Organisationen.
Das Programm setzt Auffangtechnik in Gewässern, an Stränden und in Regenwassersystemen der Great-Lakes-Region ein. Dazu gehören unter anderem Seabins, LittaTraps und Gutter Bins; 2025 wurden auch Technologien zur Strandreinigung wie BeBot eingesetzt. Die Technik fängt Plastik und andere Abfälle ab; gesammeltes Material wird sortiert und charakterisiert, um Daten zu Verschmutzungsarten und -wegen zu gewinnen. Eine eigene Weiterverarbeitung oder ein Verkauf von Recyclingmaterial durch Pollution Probe ist nicht belegt.
Das Programm arbeitet mit Partnerorganisationen und teilnehmenden Standorten; die Quellen belegen keine eigenen bezahlten Abfallsammler. Seit 2020 umfasst das Netzwerk nach Angaben des Programms mehr als 245 Standorte in der binationalen Great-Lakes-Region. Für die Saison 2025 wurden rund 32.500 Teile mit einem Gesamtgewicht von 42 kg sortiert und charakterisiert; kumuliert waren bis dahin Daten zu mehr als 277.000 Teilen erfasst. Die kumulierten Mengenangaben beziehen sich auf Stückzahlen, nicht auf kg.




